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Ihnen gebührt unser Dank
Donnerstag, den 26. August 2010 um 00:00 Uhr
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News der Nassauischen Neue PresseLimburg-Weilburg. «Retten, helfen, Chancen schenken» war das Thema: Die Nassauische Neue Presse und die Kreissparkasse hatten zum zweiten Mal den regionalen Bürgerpreis ausgeschrieben. Den ersten Preis bekam die Notfallseelsorge Limburg-Weilburg ...

Hinweis:
Verwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei.


NNP und Kreissparkasse zeichnen mit dem Bürgerpreis ehrenamtliches Engagement aus

Gruppenbild mit hauptamtlich und ehrenamtlich Engagierten: Die Gewinner des Bürgerpreises von NNP und Kreissparkasse wurden ausgezeichnet. Foto: Braun

Bild: Gruppenbild mit hauptamtlich und ehrenamtlich Engagierten: Die Gewinner des Bürgerpreises von NNP und Kreissparkasse wurden ausgezeichnet. Foto: Braun

Es war eine Gelegenheit, Danke zu sagen. Danke für ungezählte Stunden ehrenamtliches Engagement. Danke an all jene, die ihr Leben aufs Spiel setzen, um anderen zu helfen, an jene, die ihre Zeit opfern, um anderen beizustehen oder einfach das Miteinander zu verbessern.

«Wer sich ehrenamtlich engagiert, ist unendlich wichtig für die Gesellschaft. Wir können gar nicht genug Danke dafür sagen,», sagte Karlheinz Weimar, hessischer Finanzminister und einer der Gäste bei der Verleihung des Bürgerpreises von NNP und Kreissparkasse. Eine Gesellschaft könne gar nicht existieren, wenn sie ausschließlich auf Hauptamtliche angewiesen sei. Nicht nur aus finanziellen Gründen, sondern auch, weil Ehrenamtliche oft mit mehr Liebe und Begeisterung bei der Sache seien, «und dann kommt meist auch mehr dabei heraus».

Vier zweite Preise

Und das oft im Verborgenen. «Wir wollen einmal die Helferinnen und Helfer in den Mittelpunkt stellen», sagte Norbert Kleinle, Mitglied im Vorstand der Kreissparkasse Limburg. Preise in Höhe von 3000 Euro waren ursprünglich ausgelobt worden. Das Geld reiche aber gar nicht, sagte Kleinle. Also wurde die Summe auf 3500 Euro erhöht, statt eines ersten, zweiten und dritten Preises wurden ein erster und vier zweite Preise verliehen. In der Jury saßen Norbert Kleinle, Landrat Manfred Michel, NNP-Redaktionsleiter Joachim Heidersdorf, Günter Schmitt, Vorsitzender des DRK Limburg, Klaus-W. Szesik, Geschäftsführer des St.-Vincenz-Krankenhauses, Franz-Josef Sehr, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes und Sabine Gärtner vom KSK-Marketing. Sie kamen zu dem Schluss, dass die Notfallseelsorge den ersten Preis verdient hat.

Die Entscheidung sei der Jury nicht schwer gefallen, sagte Joachim Heidersdorf. Die Notfallseelsorge sei der ideale Preisträger, weil er die Arbeit der klassischen Rettungs- und Hilfsoganisationen fortsetze, und weil die Mitarbeiter freiwillig Aufgaben übernähmen, vor denen sich jeder drücken wolle. «Sie überbringen Todesnachrichten» – nach einem Unfall oder Suizid. Sie stehen den Angehörigen bei, helfen, das Geschehene zu begreifen, und sie betreuen die Einsatzkräfte bei und nach belastenden Einsätzen.

«Eigentlich hätte jeder, der im Rettungsdienst tätig ist, eine Auszeichnung verdient», sagte Manfred Michel. Bekommen haben sie der DLRG-Kreisverband, Klaus Maletzki von der Freiwilligen Feuerwehr Linter und der Sanitätsdienst der Marienschule. Und eine Frau, die sich auf andere Art und Weise für die Menschen engagiert: Barbara Klinger. Sie leitet zwei Gruppen, in denen behinderte und nicht behinderte Menschen zusammenkommen. «Wir sind reich an Menschen, die im Ehrenamt arbeiten. Ein Dankeschön dafür», sagte Michel. Und dafür, dass NNP und Kreissparkasse versprochen haben, im nächsten Jahr wieder einen Bürgerpreis auszuloben. sbr
 

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